Walter Doberenz

Liebe Freunde, hier herrscht noch teilweises Chaos und gähnende Leere, es wird noch etwas dauern, bis ich alle Inhalte der alten Homepage in das neue Format transformiert habe ...

                                                 Belsazar   
Mein Lieblingsgedicht von Heinrich Heine (entstanden zw. 1815 u. 1821) sollte zum Nachdenken anregen.

Wortgewaltig beschreibt der Dichter das Ende eines selbstgefälligen Herrschers, wie es im Alten Testament der Bibel überliefert ist 
(Ähnlichkeiten zu manch aktuellen Parteiveranstaltungen sind rein zufällig).      

Die Mitternacht zog näher schon, 
in stummer Ruh lag Babylon.

Und er leert ihn hastig bis auf den Grund 
und rufet laut mit schäumendem Mund:

 Nur oben in des Königs Schloss, 
da flackert's, da lärmt des Königs Tross.

"Jehovah! dir künd ich auf ewig Hohn –
ich bin der König von Babylon!"

 Dort oben in dem Königssaal 
Belsazar hielt sein Königsmahl.

Doch kaum das grause Wort verklang, 
dem König ward's heimlich im Busen bang.

  Die Knechte saßen in schimmernden Reihn 
und leerten die Becher mit funkelndem Wein.

Das gellende Lachen verstummte zumal, 
es wurde leichenstill im Saal.

 Es klirrten die Becher, es jauchzten die Knecht, 
so klang es dem störrigen Könige recht.

Und sieh! und sieh! an weißer Wand 
da kam's hervor wie Menschenhand;

 Des Königs Wangen leuchten Glut, 
im Wein erwuchs ihm kecker Mut.

Und schrieb, und schrieb an weißer Wand 
Buchstaben von Feuer, und schrieb und schwand.

 Und blindlings reißt der Mut ihn fort, 
und er lästert die Gottheit mit sündigem Wort.

Der König stieren Blicks da saß, 
mit schlotternden Knien und totenblass.

 Und er brüstet sich frech, und lästert wild,
die Knechteschar ihm Beifall brüllt.

Die Knechtenschar saß kalt durchgraut, 
und saß gar still, gab keinen Laut.

 Der König rief mit stolzem Blick, 
der Diener eilt und kehrt zurück.

Die Magier kamen, doch keiner verstand 
zu deuten die Flammenschrift an der Wand.

 Er trug viel gülden Gerät auf dem Haupt,
das war aus dem Tempel Jehovahs geraubt.

Belsazar ward aber in selbiger Nacht 
von seinen Knechten umgebracht.

 Und der König ergriff mit frevler Hand 
einen heiligen Becher, gefüllt bis am Rand.


"Belsazar" - das berühmte Gemälde von Rembrandt

 

Landtagswahl Thüringen 2019


Falls Sie in einem Land leben, in dem Sie für das Fischen ohne Anglerschein bestraft werden, jedoch nicht für den illegalen Grenzübertritt ohne gültigen Reisepass, dann haben Sie das volle Recht zu sagen, dieses Land wird von Idioten regiert.

Obiges Zitat aus dem Jahr 2015 stammt nicht etwa von Björn Höcke, dem von den Leitmedien zum "Teufel der Nation" gekürten Thüringer AfD-Vorsitzenden, sondern von Miloš Zeman, dem damaligen sozialdemokratisch tschechischen Staatspräsidenten. Die seitdem bestimmenden Thema Asyl und Migration haben Pegida und die AfD erstarken lassen, zu dieser Erkenntnis müsste eigentlich jeder mit ein wenig gesundem Menschenverstand selbst kommen. Folgende Fakten lassen sich nun einmal nicht leugnen:

  • Wir als Steuerzahler müssen für viele Jahrzehnte Beträge in 2-stelliger Milliardenhöhe jedes Jahr erneut aufwenden, weil die Frau an unserer Spitze ihre persönliche Hypermoral nicht beenden will, der sie 2015 gefolgt ist.
  • Wer meint die Grenzen des Landes, für die er die höchste Verantwortung trägt, nicht schützen zu können, der taugt nicht für dieses Amt, denn der gibt sein Staatsgebiet und seine Bewohner auf.
  • Wer Abschiebungen nicht umsetzt und sich selbst (die Politiker) in diesem Kontext dann auch noch als machtlos betitelt, anstatt Druck auf die entsprechenden Staaten auszuüben, der ist ein unfähiger Politiker. Und davon haben wir leider viel zu viele. 

Auch wir gehören zu den Ex-CDU-Wählern, aber AMs Willkommenskultur für jedermann finden wir, wie viele andere auch, im höchsten Maß verantwortungslos, zumal sich nicht nur die Frage nach der inneren Sicherheit, sondern auch die nach Finanzierung und Zukunft unseres Sozialsystems stellt:
Was ist mit unseren Rentnern, die Jahrzehnte lang gearbeitet haben und nun an die Tafel müssen?
Was ist mit unseren Langzeitarbeitslosen?
Bevor man glaubt, die Welt retten zu müssen, sollte man erst einmal vor der eigenen Haustüre kehren, oder etwa nicht?

Die CDU ist nicht mehr die Mitte, sie ist dank Merkel stark nach links gerutscht.
Unvergessen die Bilder von den 12-Minuten-Dauerklatschern auf dem CDU-Parteitag 2015, der den Niedergang dieser Partei einläutete. Dort hätte man eine letzte Gelegenheit gehabt, dieser Frau in den Arm zu fallen, um die deutschen Grenzen wieder unter Kontrolle zu bringen.

In diesem Kontext ist auch der kontinuierliche Absturz der Thüringer CDU zu sehen. Das wird in einem Artikel deutlich, den ich vor fast genau einem Jahr aus der "Osterländer Volkszeitung" herausgeschnitten hatte:
Unter der dicken Schlagzeile "Thüringer CDU-Parteitag wird für Merkel zur Gute-Laune-Veranstaltung" erfährt der staunende Leser, dass es immerhin einen einzigen Delegierten gab, der sich wagte die Asylpolitik der Kanzlerin zu kritisieren (hört, hört!). 

Dieser mutige Mann wurde mit lauten "Aufhören"-Rufen zum Schweigen gebracht. Stattdessen nach Merkels Schlusswort minutenlanger Beifall der Klatschhasen -  welch jämmerliches Bild!


Was sollen nun die Menschen wählen, die nicht pro Merkel sind?
Was sollen die Bürger, die die aktuelle Migrationspolitik nicht so toll finden, wählen?

Außer AfD gibt es da leider nichts.
Klingt absolut logisch, aber das Dauerfeuer der gleichgeschalteten Medien hat offensichtlich in vielen Gehirnen Wirkung hinterlassen und das selbstständige Denken abgeschaltet.
Hinterfragen und Nachdenken über Ursache-Wirkung ist bei der Mehrheit immer noch Fehlanzeige.
Wer gegen die unkontrollierte Masseneinwanderung ist, wird mit der Nazikeule bearbeitet - aber genau das finden immer mehr mündige Bürger verlogen und absurd.


Folgerichtig schreitet seit 2015 eine in der Geschichte der Bundesrepublik nie dagewesene Spaltung der Gesellschaft unaufhaltsam voran. Wer offen die Merkel'sche "Willkommenskultur" kritisiert, wird ausgegrenzt und erntet bestenfalls Schweigen und Diskussions­verweigerung, selbst im engsten Familienkreis. 


Das findet zum Beispiel seinen Ausdruck bei Geburtstagsfeiern der "High Society" unseres 2500-Seelen-Dorfs. Einst wohlgelitten, können wir jetzt bestenfalls nur noch am "Katzentisch" Platz nehmen, seitdem ich 2016 beim fröhlichen Bier einmal höchst leichtsinnig über die mögliche Ursache der gesellschaft­lichen Spaltung politisiert hatte.
Wie von der Tarantel gestochen sprang der angesehene Kirchenvorsteher und tiefgläubige Merkelverehrer Dr.Missel in die Höhe und verließ demonstrativ den Tisch. Dorfschullehrer und Bürgermeister blieben zwar sitzen, würdigen mich aber seitdem keines Blickes mehr.

Für uns und die meisten AfD-Wähler entscheidend ist nicht das Führungspersonal, sondern das Programm einer Partei und die AfD ist nun mal die einzige Partei, die Massenmigration und Islam thematisiert, denn das sind unserer Erfahrung nach die größten Sorgen der Menschen, die nicht nur an sich und heute, sondern auch an die Zukunft ihrer Enkel und Urenkel denken.

Es reichen Grundschulkenntnisse in Mathematik um anhand der Geburtenraten auszurechnen, wie Deutschland in 40 Jahren aussehen wird - der Libanon lässt grüßen. 
Und so bleibt es letztendlich egal, ob an der Spitze Björn Höcke steht, oder ein Strohsack mit der Aufschrift "AfD". Unsere Wahlentscheidung, sowie die Tausender anderer Thüringer, wird das nicht beeinflussen!

Wie wir das Wahlwochenende in Erfurt verbrachten, könnt Ihr hier in meinem Erlebnisbericht nachlesen.


Merkels Scherbenhaufen

 Die  stoisch und emotionslos vorgetragene Regierungserklärung einer müden  Merkel am 24.6.2021 und die anschließende Fragestunde waren die wahrscheinlich letzte Gelegenheit um im Bundestag mit dieser Frau abzurechnen - aber die Abgeordneten aller Parteien, außer der AfD, übertrafen sich wie gewohnt in Artigkeiten bis hin zu widerwärtiger Arschkriecherei.

Natürlich durfte auch die Systempresse hier nicht hinten anstehen und überbot sich am nächsten Tag im Verharmlosen und Schönreden dieses erbärmlichen, zynischen und wahrscheinlich letzten Auftritts der Spalterin Europas und Deutschlands und Geburtshelferin der AfD.  

So las man zum Beispiel in der SPD-geführten "Leipziger Volkszeitung" vom25.6.  Schlagzeilen wie "Merkels sachliches Vermächtnis" oder (ach wie mutig!) "Merkels lange Liste der ungelösten Probleme".

Einen erfreulichen Lichtblick mit sachlichen Hintergrundinformationen, leider nur im Internet, bot mir hingegen der absolut lesenswerte Artikel "Merkel hinterlässt ihrer CDU einen Scherbenhaufen" von Christoph Schwennicke, einst Chefredakteur des „Cicero“ und mittlerweile freier Journalist.

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